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Die meisten Wasserpflanzen sind in der Natur Sumpfpflanzen. Das heisst sie wachsen sowohl über Wasser (emers) als auch unter Wasser (submers).
Die Aquarienpflanzen werden meist in Wasserpflanzengärtnereien emers nachgezogen. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile. Zum einen gibt es an diesen Pflanzen keinen Algenbefall. Aber je nach Herkunft können diese Pflanzen natürlich pestizid- und düngerbelastet sein.
Das Aussehen solcher emers gezogenen Wasserpflanzen unterscheidet sich meist deutlich von dem Aussehen der Unterwasserform. So haben meist die Blätter der Pflanzen später eine andere Form und Farbausprägung.
Pflanzen, die bereits submers (unter Wasser) nachgezogen wurden, benötigen keine Umstellung auf das unter Wasser leben. Dadurch ist ein deutlich schnelleres Anwachsen und Eingewöhnen im Aquarium möglich.

Für Wasserpflanzen gibt es unterschiedliche Bereiche wo diese im Aquarium zur Geltung kommen. Je nach Wachstumsgeschwindigkeit und Ansprüche finde sie unterschiedliche Bereiche und Gestaltungsmöglichkeiten.
Zu den Pflanzen für den Vordergrund zählen meist Bodendecker, die am Bodengrund flach entlang wachsen und so für einen rasenartige Optik sorgen. Des weiteren sind Vordergrundpflanzen kleinwüchsige Pflanzen, die sich gut mit den Bodendeckern kombinieren lassen.
Mittelgrund Wasserpflanzen sind wie der Name schon verrät, Pflanzen die sich hauptsächlich im Mittelgrund des Aquariums befinden. Dabei kann hier aber auch auf zahlreiche größer wachsende Arten zurückgegriffen werden. Diese müssen dann nur durch regelmäßiges zurückschneiden entsprechend kurzgehalten werden. Sie stellen einen Übergang zu den im Hintergrund wachsende Arten dar.
Hintergrund Wasserpflanzen sind besonders hochwachsenden Arten und werden deshalb im Hintergrund des Aquariums platziert.
Aufsitzer Wasserpflanzen sind Pflanzen, die auf Wurzeln oder Steinen im Aquarium befestigt werden und dort auch anwachsen.